Am 17. März geht der Rote Kulturabend in die nächste Runde. Aus Hamburg kommt Heinz Jürgen Schneider und liest aus seinem Roman „Rote Marine“.
Hamburg, Frühjahr 1931 bis Ende 1933. Die Ereignisse in der Weimarer Republik überschlagen sich, am Ende steht die Machtübertragung an die deutschen Faschisten. „Rote Marine“ ist eine eindrückliche Erzählung, die ebendiese Zeit aus der Perspektive verschiedenster Antifaschist:innen erlebbar macht. Allesamt haben sie einen kommunistischen Hintergrund, allesamt kämpfen sie gegen den aufkommenden Faschismus. Mit Demonstrationen, Feiern und Freude, mit Organisation, Mut und List, mit der Faust, mit Klassenkampf und mit der Pistole.
„Rote Marine“ ist ein Roman der sich intensiv mit Fragen auseinandersetzt, die heute aktueller denn je erscheinen: Was wurde getan? Was hätte getan werden müssen? Wie wurde gekämpft? Warum sind wir gescheitert? Die Erzählung von Heinz Jürgen Schneider ist parteiisch auf Seiten derjenigen, die für eine bessere Gesellschaft kämpfen ohne sich dabei aber in heroischen Berichten oder moralischem Kritizismus zu verlieren. Nüchtern, ehrlich, mit Kompass und klarem Blick.
Beginn der Lesung ist 19 Uhr. Das Café Südstern hat bereits ab 18 Uhr geöffnet.


