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SUMMARY:Veranstaltung zum Hungerstreik in der Türkei
DESCRIPTION:Stell dir vor du hast seit dem 7. November letzten Jahres nichts mehr gegessen. Schwer vorstellbar? \nDie kurdische HDP-Abgeordnete Leyla Güven ist am 7. November letzten Jahres in den unbefristeten Hungerstreik getreten. Das sind 5 Monate. Mehr als 150 Tage. Ihrem Hungerstreik haben sich mittlerweile über 7000 politische Gefangenen in der Türkei angeschlossen. \n\nWieso wählen so viele Menschen eine Form des Widerstandes\, bei der sie ihre eigene Gesundheit aufs Spiel setzen?\nWie sieht so ein Hungerstreik aus\, was genau passiert in den Gefängnissen?\nWas passiert in der Türkei? Reagieren die Menschen auf den Hungerstreik?\nWas können wir hier in Deutschland tun\, um die Hungerstreikenden zu unterstützen?\n\nDiese Fragen wollen wir gemeinsam mit einer Referentin vom kurdischen Informationsbüro Civaka Azad kären. \nSamstag 4. Mai; 18:30 Uhr\n Linkes Zentrum Lilo Herrmann \nQuelle und weitere Infos: https://initiativekurdistan.wordpress.com/
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SUMMARY:Café International mit Vorführung des Filmes “14. Juli”
DESCRIPTION:Am 09. Mai findet ab 18:30 Uhr unser nächstes Café International im Linken Zentrum Lilo Herrmann statt. Gemeinsam wollen wir den Film „14. Juli“ über den Hungerstreik und Widerstand im Gefängnis von Diyarbakir (Amed) im Jahr 1982 schauen\, um zu verstehen welche Bedeutung Hungerstreiks in der Geschichte der türkischen und kurdischen Linken haben.\nAußerdem wird es wie immer Schwarztee und die Möglichkeit\, Briefe an politische Gefangene und die Hungerstreikenden in Straßbourg zu schreiben\, geben. \nDonnerstag\, 09. Mai\n ab 18:30 Uhr\n Linkes Zentrum Lilo Herrmann \nQuelle und weitere Infos
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SUMMARY:Bericht aus Österreich zu Rechten an der Macht und dem Widerstand dagegen mit Anne Rieger
DESCRIPTION:Seit Ende 2017 ist die rechtspopulistische Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) Teil der österreichischen Regierung. Die FPÖ stellt sich gern als Vertreterin der kleinen Leute\, als Verteidigerin der Interessen der arbeitenden (österreichischen) Bevölkerung\, kurz als „soziale Heimatpartei“ da. Viele haben dieser Selbstdarstellung glauben geschenkt\, deshalb konnte die FPÖ als drittstärkste Partei aus den Nationalsratswahlen hervorgehen. Nachdem sich eine „türkis-blaue“ Regierung aus Österreichischer Volkspartei (ÖVP) und FPÖ bildete\, gab es für viele ein böses Erwachen: Die FPÖVP-Regierung wird für viele ÖsterreicherInnen weniger Geld\, längere Arbeitszeiten\, Unsicherheit im Alter\, bei Krankheit und in der Pflege bedeuten. Von der „sozialen“ Heimatpartei ist wenig übriggeblieben. Ehrlich blieb die FPÖ nur\, was ihre Abneigung gegen Menschen ohne österreichischen Pass\, Frauen und Linke angeht. \nDoch es regt sich Widerstand: immer wieder donnerstags gehen Tausende auf die Straßen\, um Widerstand gegen die Regierung zu leisten. Unterschiedlichste Spektren arbeiten zusammen\, um eine Bewegung zu Verteidigung der Rechte von ArbeiterInnen\, Frauen und MigrantInnen aufzubauen. \nAuch in Deutschland gehen die Rechten mit scheinbar sozialen Forderungen auf Stimmenfang und auch hier gibt es erste Anzeichen für eine kommende Zusammenarbeit von CDU und AfD\, vor allem in Ostdeutschland. Wie wenig von den sozialen Forderungen der Rechten nach den Wahlen übrig bleibt und wie der Widerstand dagegen aussieht\, wollen wir mit Anne Rieger diskutieren. \nAnne Rieger war lange Zeit zweite Bevollmächtigte der IG Metall Waiblingen. Heute lebt sie in Österreich und ist dort in der KPÖ aktiv. \nDo 16. Mai 2019 | 19 Uhr | Linkes Zentrum Lilo Herrmann | S-Heslach\n Böblinger Str. 105 | U-Bahn & Bus: Erwin-Schoettle-Platz\n  \nGemeinsam veranstaltet von:\n Initiative Klassenkampf Stuttgart (IKKS)\n Antifaschistisches Aktionsbündnis Stuttgart & Region (AABS)
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SUMMARY:Jubiläumswochenende vom OTKM - Workshops\, Podiumsdiskussion\, Aktionen
DESCRIPTION:10 Jahre OTKM – Jubiläumswochenende \n \nImmer wieder wird die Bundeswehr im Raum Stuttgart bei ihren öffentlichen Auftritten gestört\, um zu zeigen\, dass sie mit derartigen Inszenierungen die Akzeptanz für Ihre Kriegseinsätze legitimieren möchte. Bei Jobmessen werden sie mit Transparenten abgeschirmt und mit Reden davon abgehalten Schülerinnen als Soldaten anzuwerben. Die Klänge ihrer Militärkonzerte werden mit Parolen übertönt\, um zu enthüllen\, dass die Bundeswehr keine zivilgesellschaftliche Organisation ist. Ist ihre Werbung in den Schaufensterkästen der Stadt zu sehen\, wird sie mit antimilitaristischen Plakaten verschönert. Und auch über den Raum Stuttgart hinaus bleiben Kriegstreiber nicht ungestört. Denn die kriegerische Politik Deutschlands hat zahlreiche Facetten. Daher darf auch den\, am Schreibtisch sitzenden\, Kriegsprofiteuren und Kriegstreibern in Krawatte und Anzug keine Ruhe gelassen werden\, wenn sie sich auf Gipfeltreffen oder Sicherheitskonferenzen zusammensetzen. Mit unseren Protesten müssen sie rechnen! \n All das ist Teil unserer antimilitaristischen Arbeit als Offenes Treffen gegen Krieg und Militarisierung Stuttgart\, kurz OTKM. Seit der Gründung im Jahr 2009 gestalten wir Aktionen\, Veranstaltungen und Protest gegen Krieg und Militarisierung. Wir sehen die Notwendigkeit\, hier vor Ort aktiv zu sein\, denn die weltweiten Kriege beginnen direkt vor unserer Haustür. Sei es beispielsweise durch die hier produzierten Waffen\, die munter an Kriegstreiber wie Erdogan in der Türkei oder Bin Salman in Saudi-Arabien geliefert werden. Oder durch die hier beschlossenen Militäreinsätze\, welche die die Lebensgrundlage tausender Menschen zerstören. Unsere Aufgaben ist es deshalb den Krieg auch hier zu beenden.\n Doch warum sehen immer weniger Menschen die Notwendigkeit gegen die weltweiten Kriege auf die Straße zu gehen und aktiv zu werden? Wie sind wir als antimilitaristische Bewegung gerade überhaupt aufgestellt und mit welchen Herausforderungen sind wir konfrontiert? Wie hat sich die Kriegs- und Militärpolitik in Deutschland entwickelt? Und was wird uns in naher Zukunft noch erwarten? \nWir sehen\, dass die Militärausgaben Deutschlands seit Jahren steigen und die Prognosen sagen\, dass die Bundeswehr auch zukünftig weiter aufgerüstet und der Militärhaushalt weiter aufgestockt wird. Die Bundeswehr ist mittlerweile zu einer Interventionsarmee ausgebaut worden\, die darauf ausgerichtet ist\, den politischen und wirtschaftlichen Einfluss Deutschlands in anderen Ländern auszubauen. Die Zeichen stehen also auf Militarisierung. Und das sehen wir auch an den Außengrenzen der EU. In den letzten Jahren wurden diese so massiv aufgerüstet und technisch ausgestattet\, dass immer mehr Menschen\, bei dem Versuch nach Europa zu fliehen\, sterben. Die Maßnahmen zur Aufrüstung der EU gehen aber über den Ausbau der der Festung Europa hinaus. Permanente Rüstungskooperationen wie eine gemeinsame EU Kampfdrohne und der Aufbau einer EU Armee sind in Planung. Das sollen nun die verantwortungsbewussten friedenschaffenden Maßnahmen sein\, die anderen Ländern die Demokratie bringen? Wohl kaum. Der oft gehörte Satz „mehr Verantwortung zu übernehmen“ bedeute viel eher die eigenen Interessen\, heißt den Zugriff auf Ressourcen\, die Sicherung von Handelswegen um letztendlich die wirtschaftlichen Profite zu maximieren\, mittels Krieg und Militär durchzusetzen. Kein anderes Land treibt die Militarisierung der EU so massiv voran wie Deutschland. Deshalb wollen wir ein Wochenende vor den Europawahlen den Blick auf die militärischen Entwicklungen der EU werfen. \n Dazu gibt es am Jubiläumswochenende\, dem 18. und 19. Mai 2019\, von uns als OTKM den Impulsvortrag „Kein Frieden mit der EU“\, bei dem wir darauf eingehen\, dass die EU vielmehr ein wirtschaftliches und inzwischen militärisches Projekt ist\, als das sie Völkerfreundschaft bedeutet. Neben der Inhaltlichen Auseinandersetzung wollen wir unseren Positionen mit einer partizipativen Aktion in der Stadt Öffentlichkeit verschaffen. Das Jubiläumswochenende wollen wir gemeinsam mit anderen Antimilitaristischen Gruppen aus Deutschland gestalten. Von Ihnen werden verschieden Workshops angeboten. Unter anderem „Kein Krieg beginnt hier – Sand ins Getriebe der Kriegsmaschine!“\, „Abschottung zum Anfassen“\, „Feministische Militärkritik“ und „5 Jahre Tag der Bundeswehr – Kein Grund zum Feiern!“. Bei einer Podiumsdiskussion geht es darum wie wir unsere antimilitaristische Praxis wirksam und ansprechende gestalten\, um die\, in die Defensive geratene\, Bewegung zu stärken und Ihr neue Dynamik zu verleihen. Den Geburtstag des offenen Treffens wollen wir bei leckerer Vokü und lockerem Abendprogramm gemeinsam ausklingen lassen. \n Seit Jahren verschärfen sich die Zustände im Bereich inneren und äußerer Aufrüstung und auch die Kriegseinsätze der Bundeswehr im Ausland werden nicht weniger\, während gleichzeitig eine sinkende Akzeptanz für antimilitaristisches Engagement zu beobachten ist. Deshalb lasst und das Wochenende nutzen\, um uns auszutauschen und zu vernetzten und gemeinsam daran arbeiten die antimilitaristische Bewegung langfristig zu stärken. \nAntimilitarismus in die Offensive!\n 10 Jahre OTKM vom 18.-19.05.2019\n Website: www.otkm-stuttgart.tk \nWorkshopbeschreibungen:
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SUMMARY:UNITER\, Hannibal & Co: Ein rechtes\, militantes Netzwerk in der Bundeswehr
DESCRIPTION:Am 15. Juni findet in Pfullendorf ein „Tag der Bundeswehr“ statt\, einem riesigen Show-Event der Bundeswehr zur Nachwuchsgewinnung und dem Versuch gesellschaftliche Anerkennung für ihre Kriegspolitik zu erlangen. Ein Bündnis – mit dabei das Offene Treffen gegen Krieg und Militarisierung – organisiert eine Busanreise und Proteste. \nZur Mobilisierung findet im Vorfeld am 23. Mai eine Infoveranstaltung zu rechten Netzwerken in der Bundeswehr statt. Dazu kommt ein Referent der Informationsstelle Militarisierung aus Tübingen. \nAufruf zum Tag der Bundeswehr
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SUMMARY:Filmvorführung "Spur der Steine"
DESCRIPTION:Spur der Steine ist ein Gegenwartsfilm aus dem Jahr 1966. Produziert hat ihn die Deutsche Film-AG\, kurz DEFA\, ein „volkseigenes“ Filmunternehmen in der DDR. Regie führte Frank Beyer\, der auch die Spielfilme „Nackt unter Wölfen“ und „Jakob der Lügner“ gedreht hat. Die Filmhandlung basiert auf dem gleichnamigen\, von der SED gelobten Bestseller-Roman von Erik Neutsch. Die Verfilmung wurde nach einigen Kinovorführungen wegen „antisozialistischer Tendenzen“ aus dem Programm genommen. Erst im Oktober 1989 durfte sie wieder in der DDR aufgeführt werden. Der Film taugt wenig\, um den Sozialismus in Verruf zu bringen. Eher umgekehrt stellt er gesellschaftliche Widersprüche im DDR-Sozialismus dar und fördert so eine kritische Auseinandersetzung ohne Scheuklappen. Die Geschichte des Films spielt auf einer Großbaustelle. Zimmermann und Brigadeleiter Balla und seine Leute benehmen sich total daneben\, sind aber zu fleißig\, um gemaßregelt zu werden. Dem für die Baustelle zuständigen SED-Parteisekretär Horrath droht wegen seiner Ehescheidung ein Parteiausschlussverfahren. Er hat sich in die Ingenieurin Klee verliebt\, die von ihm schwanger ist.
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